Einladung zur Vorstellung von Inhalationsnarkosegeräten

Ab dem 01. Januar 2021 stehen verschiedene Verfahren zur betäubungslosen Ferkelkastration zur Verfügung. Eines davon ist die Kastration unter Narkose mittels des Narkosegases Isofluran.
Es befinden sich mittlerweile fünf von der DLG zertifizierte Geräte am Markt. Wir möchten Ihnen gerne drei Geräte davon im Rahmen einer Veranstaltung am Mittwoch, 15. Juli 2020 bei uns an der Praxis in Wonsees vorstellen.

Weitere Informationen finden Sie hier: Einladung Präsentation Inhalationsgeräte 15.07.2020


SARS-CoV-2 /Covid-19: Welche Rolle spielen Haus- und Nutztiere?

Viele Tierbesitzer stellen sich aktuell die Frage, ob ihr Haustier möglicherweise Überträger des neuartigen Coronavirus sein könnte.

Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen ein Infektionsrisiko für den Menschen darstellen.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, finden Sie diese im untenstehenden Informationstext des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI).

Bleiben Sie gesund,

Ihre Tierärzte Wonsees

Klicken Sie hier: FAQ-SARS-CoV-2_Stand 2020-03-18

 


Dokumentationshilfe für den Kupierverzicht

Sehr geehrte Landwirte,

das StMUV hat uns über Folgendes informiert:

Der Nationale Aktionsplan „Kupierverzicht“ sieht vor, dass Schweinehalter schrittweise  auf das Halten schwanzkupierter Tiere verzichten. Betriebe, in denen weniger als 2 % der Tiere Bissverletzungen aufweisen und die eine Unerlässlichkeit für den Eingriff auch nicht im vor- oder im nachgelagerten Bereich vorweisen können, müssen zumindest eine Gruppe unkupierter Tiere halten (Kontrollgruppe).

Von Seiten der Erzeugergemeinschaften wurden Bedenken geäußert, dass es in solchen Kontrollgruppen trotz aller präventiven Bemühungen zu Kannibalismus kommen kann, dessen Folgen (Verletzungen an den Tieren) dem Tierhalter bei Betriebskontrollen oder bei der Schlachtung als Verstoß gegen Tierschutzrecht zur Last gelegt werden könnten.

Nach derzeitigem Kenntnisstand lässt sich auch bei sorgfältigem Vorgehen ein Beißgeschehen nicht gänzlich ausschließen. Der Tierhalter ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um Schmerzen, Leiden und Schäden an den Tieren so gering wie möglich zu halten. Ggf. muss er dies der Behörde gegenüber plausibel nachweisen können.

Den Tierhaltern soll daher eine Dokumentationshilfe an die Hand gegeben werden, mit welcher sie ihr ordnungsgemäßes Handeln bei Auftreten von Kannibalismus gegenüber der Behörde belegen können. Mit dieser Dokumentationshilfe (Anlage, siehe unten) kann der Tierhalter die im Rahmen der täglichen Tierkontrolle gemachten Beobachtungen, wie z. B. erste Warnsignale oder auftretendes Schwanzbeißgeschehen, sowie die ergriffenen Maßnahmen und ggf. die Hinzuziehung eines Tierarztes dokumentieren. Zudem wird damit der nach Nationalem Aktionsplan geforderte Nachweis für eine nachweislich gehaltene Kontrollgruppe erbracht. Die Dokumentationshilfe kann auch die nach § 4 Abs. 2 TierSchNutztV vorzunehmenden Aufzeichnungen über das Ergebnis der täglichen Überprüfung des Bestandes sowie alle medizinischen Behandlungen ergänzen.

Kommt es in Folge von Kannibalismusproblemen zur Abgabe von Schweinen mit auffälligen Schwanz- oder Ohrverletzungen an eine Schlachtstätte, kann der Tierhalter die Dokumentationshilfe zusammen mit der Lebensmittelketteninformation der Tiersendung beifügen. Anlässlich der Schlachttieruntersuchung sollen die Informationen bei der Bewertung, ob die Verletzungen als meldewürdiger tierschutzrelevanter Befund einzustufen sind, mit einbezogen bzw. zusammen mit den erhobenen Befunden der Tierhalterbehörde weitergeleitet werden. Diese prüft in eigener Zuständigkeit, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

Anlage: Dokumentationshilfe_Kontrollgruppe Kupierverzicht


Gemeinsame Fortbildung mit der Tierarztpraxis Wesselmann

Auch im 2. Halbjahr 2019 fand wieder eine gemeinsame Fortbildung mit der Tierarztpraxis Wesselmann aus Wallhausen statt.

Im Fokus stand diesmal die Labordiagnostik bei Influenza, APP und PRRS und was bei der Interpretation von Serologie- und Sequenzierungs-Ergebnissen besonders zu beachten ist.
Hierzu gab es während der Vorträge und danach eine angeregte Diskussion mit dem Referenten Dr. Christoph Keller von Boehringer Ingelheim Vetmedica.

Am nächsten Morgen beschäftigten wir uns mit der speziellen Bedeutung des Mikrobioms beim Schwein. Als Referent war Prof. Dirk Werling vom Royal Veterinary College in London als Referent geladen.

Wir danken den Organisatoren der Tierarztpraxis Wesselmann für das tolle Event und freuen uns bereits auf die nächste gemeinsame Fortbildung Anfang nächsten Jahres.


Praxis Schweine

Excel-Tool als Entscheidungshilfe für die Ferkelkastration

Das Thünen-Institut für Betriebswirtschaft stellt den deutschen Ferkelerzeugern ein Excel-Tool als Entscheidungshilfe für die chirurgischen Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration zur Verfügung.

Unter: https://www.thuenen.de/de/bw/aktuelles-und-service/excel-tool-ferkelkastration/ kann das Tool kostenlos heruntergeladen werden.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat im Rahmen der Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz das Projekt PraxiKaPIK/A „Praxiserprobungen der chirurgischen Kastration von Ferkeln unter Betäubung mittels Procain, Isofluran und Ketamin/Azaperon sowie postoperativer Schmerzausschaltung“ gefördert.

Auf Basis der betriebswirtschaftlichen Bewertung der einzelnen Verfahren aus den Projektergebnissen ist für die deutschen Ferkelerzeuger ein Tool als Entscheidungshilfe erstellt worden.


Kundentag 2019

Am 16.Oktober 2019 fand – zum mittlerweile 3. Mal – unser Kundentag im Gut Leimershof statt.

Dr. Stefan Gedecke nutzte dabei die Möglichkeit, unser Team der Tierärzte in der Nutztierpraxis persönlich vorzustellen.

Außerdem konnten sich unsere Landwirte bei interessanten Vorträgen z.B. über die Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration, zu neuen Forschungsansätzen zum Mikrobiom des Schweins und zur wirtschaftlichen Lage am Fleischmarkt informieren. Zudem wurde das Thema „Afrikanische Schweinepest“ nach zwei anschaulichen Beiträgen intensiv diskutiert.

Auch der kollegiale Austausch kam beim anschließenden Kaffee und Kuchen nicht zu kurz.


Fortbildung im April

Wie bereits in den vergangenen Jahren fand am 4. und 5. April 2019 wieder eine gemeinsame Fortbildung mit der Tierarztpraxis Wesselmann unter dem Motto "Aktuelles für den Schweinepraktiker" statt.

Am 4. April hörten wir Vorträge zur Mykotoxin-Diagnostik und zu Neuerungen im Mykotoxin-Risikomanagement von Dr. Franziska Rink und bekamen neue Anregungen zur angepassten Schweinefütterung in Zeiten steigender tierischer Leistungen von André van Lankveld (beide BIOMIN Deutschland GmbH).

Anschließend kam es beim gemeinsamen Abendessen zu angeregten fachlichen wie auch privaten Gesprächen in geselliger Runde.

Am Folgetag stand ein Workshop mit Einblicken zum Thema "Landwirtschaftliche Ökonomie bezogen auf den Schweinebestand" und "Direktkosten im Detail" mit einigen praktischen Beispielen auf dem Plan (Wilfried Brede, Serviceteam Alsfeld GmbH).

Wir danken den Referenten für die interessanten Vorträge und freuen uns auf die nächste Fortbildungsveranstaltung.


Fortbildungsveranstaltung "Uni meets Practice"

Immer auf dem aktuellen Stand der Schweinemedizin zu sein ist unser erklärtes Ziel.

Aus diesem Grund stehen wir in regem Kontakt mit diversen Universitäten um immer "up-to-date" zu sein.

Am 28. März fand deshalb eine Fortbildungsveranstaltung mit der Klinik für Schweine der LMU München in unseren Räumen statt.

Von Herrn Prof. Ritzmann erhielten wir ein Update zur aktuellen Lage bezüglich der Afrikanischen Schweinepest und Frau Dr. Zöls stellte uns die neueste Forschung bezüglich der Alternativen zur Ferkelkastration vor.

Unsere Praxis gewährte den Mitarbeitern und Doktoranden der Schweineklinik im Gegenzug einen Einblick in den täglichen Arbeitsalltag in unserer Schweinepraxis und stellte die Diagnostik und Therapie in einem ausgewählten Praxisfall vor.

Das Treffen war ein voller Erfolg und wir freuen uns auf eine hoffentlich baldige Wiederholung.

 


Katharina Schettel stellt sich vor!

Seit einigen Wochen ergänzt Frau Katharina Schettel als erfahrene Tierärztin unser Kleintier-Team. Wir freuen uns sehr, sie bei uns willkommen heißen zu dürfen!

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln“ Mahatma Gandhi

Diese wahren Worte vor Augen möchte ich täglich meinen Beitrag dazu leisten, so wie ich es in Wiesbaden tat. Fünf erfahrungsreiche und wunderbare Jahre lang. Bei den Tierärzten Wonsees sehe ich mich unter Gleichgesinnten und schätze es sehr, nun Teil dieses jungen, engagierten Teams sein zu können.

Deshalb möchte ich mich Ihnen gern noch etwas persönlicher vorstellen. Die Liebe zu Tieren begann in meiner Kindheit. Die für mich logische Konsequenz meiner Tierliebe war das Tiermedizinstudium. Dabei stets an meiner Seite, mein bester Freund und Gefährte in allen Lebenslagen, ein heute 13 Jahre alter Terrier-Mischling namens Linus.

Seit 7 Jahren bin ich also Tierärztin. Aber seit 27 Jahren eine Tierbesitzerin, so wie Sie. Die Sichtweise der Tierbesitzer möchte ich mir dabei auch immer wahren.

2018 zog es mich mit meinem Freund, unserem Sohn, 2 Kaninchen und natürlich Linus in die wunderschöne Fränkische Schweiz. Denn neben meiner Begeisterung für den Beruf gibt es noch eine ganz große Leidenschaft in meinem Leben. Das Klettern. Unsere freie Zeit verbringen wir so oft es geht draußen in der Natur beim Bouldern und Klettern mit Freunden.

Ich freue mich darauf gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen Ihre Ansprechpartnerin für gute medizinische und fachlich umfassende Betreuung Ihres geliebten Haustieres sein zu dürfen.

 

Ihre Katharina Schettel

 


Snickers, das Eichhörnchen

Snickers, das Eichhörnchen

Das kleine Eichhörnchen-Findelkind "Snickers" ist in der Zwischenzeit gewaltig gewachsen.

Er wohnt jetzt über den Winter in einem eigens für ihn gebauten Außengehege, um im Frühjahr ausgewildert zu werden.

Bis dahin lässt es sich der lustige Kerl mit seiner neuen Familie gut gehen.